Für interessierte Institutionen bietet die Beratungsstelle Thüringen Fortbildungsveranstaltungen sowie Coaching und praktische Beratung im Themenfeld Islam an. Primäres Ziel ist es, die Handlungskompetenz der MitarbeiterInnen in den Institutionen zu stärken. Zusätzlich geht es um das Erkennen islamophober Argumentationsweisen mit dem Ziel, sich Strategien zur Auflösung und/oder Entschlüsselung dieser anzueignen. Das ist die Voraussetzung für eine lösungsorientierte und bewertungsfreie pädagogische Haltung und einen zielgerichteten Umgang miteinander.

Zielgruppe der Fortbildungsveranstaltungen ist das Fachpersonal der Kinder- und Jugendhilfe sowie Lehrkräfte und PädagogInnen.

Titel Beratung Thueringen web Ziele

  • Verhaltenssicherheit im Sinne einer Kompetenzerweiterung, Aktivierung und Professionalisierung für den Umgang mit vorurteilsmotivierten Menschen
  • Eigenständigkeit bei der Erarbeitung konkreter Strategien in der Auseinandersetzung mit radikalen, demokratiefeindlichen sowie islamophoben Phänomen in Thüringen
  • Nachhaltigkeit im Sinne einer dauerhaften Ansprechperson für den Themenbereich vor Ort

 

Angebot

Fortbildungsveranstaltungen zu drei unterschiedlichen Themenkomplexen

  • Islamophobie
  • Islam
  • Radikalisierung


Die Fortbildungsveranstaltungen sind für 10-15 TeilnehmerInnen konzipiert und dauern jeweils acht Stunden (inkl. Pausen).

 

Coaching und praktische Beratung

Das Coaching umfasst unterschiedliche Formate und wird auf die Ausgangslage der MultiplikatorInnen abgestimmt. Folgende Schwerpunkte können gewählt werden:

  • Fallanalyse
  • Reflexion
  • Eigeninitiative

 

Ansatz

Das Coaching basiert auf einem systemisch-ressourcenorientierten Ansatz, der davon ausgeht, dass die Teilnehmenden zugleich die ExpertInnen für die zu entwickelnden Lösungen sind. Dementsprechend werden ihr Wissen, ihre Haltungen und Kompetenzen wertschätzend aufgegriffen und als Ausgangspunkt für die Entwicklung zu ihnen passender Beratungen verstanden. Wesentlicher Bestandteil ist eine sorgfältige Reflexion der eigenen Rolle und Haltung, denn die unmittelbare Begegnung mit den Menschen ist zwar alltäglich, aber nicht der bewusste Dialog oder die gewollte Kommunikation. Hierzu sollen neue Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

 

Melden Sie sich bei Fragen und Interesse direkt in unserer Beratungsstelle: Projektkoordinatorin Franziska Kreller, Tel.: 03643 - 544 89 13. 

Flyer zum Download:

 

Gefördert vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit

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Kontakt

BERATUNGSSTELLE Thüringen

Tel.: 03643 - 544 89 13
Email: thueringen@violence-prevention-network.de

Projektkoordination: Franziska Kreller, Florian Reimers

Medienanfragen

MedienvertreterInnen wenden sich bitte an die zentrale Pressestelle:

Cornelia Lotthammer, Paul Merker

Tel.: 030 / 36 46 04 09
Email: presse@violence-prevention-network.de

Liebe MedienvertreterInnen, wir stehen gern für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir ohne Ausnahme keine Kontakte zu unseren KlientInnen und deren Angehörigen herstellen. 

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